Wenn Atemwegsbeschwerden und Krämpfe wochenlang anhalten, führt der übliche Handlungsablauf oft in eine Sackgasse. Traditionell richtet sich die Aufmerksamkeit ausschließlich auf die oberen Atemwege, während die wahre Ursache tief im inneren Milieu verborgen sein kann. Die moderne Ernährungslehre bezieht sich zunehmend auf das Konzept der „Darm-Lungen-Achse“ – die enge Verknüpfung der Schleimhäute dieser beiden Systeme.
Einer der am wenigsten offensichtlichen Faktoren für den Rückgang der Barrierefunktion ist die Präsenz „ungebetener Gäste“ – Helminthen. Es ist ein Irrglaube anzunehmen, dass ihr Lebenszyklus ausschließlich auf den Verdauungstrakt beschränkt ist. Für die vollständige Entwicklung benötigen viele Arten Sauerstoff, was sie zwingt, über den Blutkreislauf bis in die Alveolen zu migrieren.
Diese Migration wird als Invasion wahrgenommen, was eine Abwehrreaktion provoziert: Schleimansammlung, Rezeptorirritation und Reflexkrämpfe, die fälschlicherweise oft als saisonale Beschwerden angesehen werden. Solange das innere Gleichgewicht nicht wiederhergestellt ist, bietet die lokale Unterstützung der Atemwege nur temporären ästhetischen oder physischen Komfort.
